Europäische Butter ist laut Vesper Price Index 28,1 % billiger als vor einem Jahr und hat im vergangenen Monat 4,9 % nachgegeben, da Rahm etwas reichlicher verfügbar war. Milcheiweiß hat sich dagegen verteuert. Magermilchpulver liegt 56,1 % über dem Niveau von vor zwölf Monaten, und der Preisabstand zwischen Butter und Magermilchpulver hat sich deutlich verringert. In Neuseeland notieren Vollmilchpulver und Magermilchpulver auf gleichem Niveau, was nur alle paar Jahre einmal vorkommt.
Die Erzeugung von Milch in der EU ist von Januar bis Juli um 3,82 % gestiegen und wächst weiter. Die USA sitzen zudem auf einem großen Butterüberschuss.
In unserem neu erschienenen Marktausblick EU-Milchprodukte Q4 2026 legt unser Milchmarktanalyst Jasper Endlich dar, wie sich Butter seiner Erwartung nach im Laufe des Quartals entwickeln wird und was das Bild für den gesamten Milchmarkt verändern könnte.
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Welche Fragen unser Marktausblick EU-Milchprodukte Q4 2026 beantwortet
Der Bericht behandelt Butter, Magermilchpulver, Vollmilchpulver, Gouda, Cheddar sowie Molke und Milcheiweiß. Zu Butter beantwortet er folgende Fragen:
- Fallen die europäischen Butterpreise im vierten Quartal 2026 weiter?
- Bewegt sich EU-Butter in diesem Quartal seitwärts, oder bricht der Preis deutlich ein?
- Warum fällt Butter, während Magermilchpulver und Milcheiweiß steigen?
- In welchen Regionen wächst die Milcherzeugung noch, und wo wird weniger produziert?
- Wie wirkt sich der US-Butterüberschuss auf die Weltmarktpreise aus?
- Was sagen die jüngsten GDT-Auktionen über Milchfett aus?
- Warum hält sich europäische Butter besser als US-Butter?
- Was stützt den Milchpreis in der EU, obwohl das Angebot wächst?
- Was würde den Ausblick für die Preise von Milchprodukten in der EU verändern?


