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Backwarenkosten 2024 aufgeschlüsselt: Butter im Hoch, Zucker im Tief und der Ausblick für Zutaten

Die Kostentrends im Backwarenbereich 2024: stark steigende Milchpreise, stabile Eierpreise und sinkende Zuckerpreise, dazu die Markterwartungen für 2025.

Vesper Team
Vesper TeamResearch-Team
20. Januar 20252 Min. Lesezeit

Die Backwarenbranche sah sich 2024 gegenläufigem Kostendruck gegenüber, deutlich sichtbar in unserem Kostenmodell für Croissants, das einen Anstieg von 7,11 % im Jahresvergleich zeigt. Während die Kosten für Milchprodukte stark stiegen, kam erhebliche Entlastung von den Zuckermärkten und von relativ stabilen Eierpreisen, was für Hersteller eine komplexe Gemengelage schuf.

Die Butterpreise bestimmten die Kostenerzählung und erreichten Rekordhöhen: Rahm überschritt 10.000 EUR/mt und Butter übertraf in der zweiten Jahreshälfte 8.000 EUR/mt. Diese extreme Volatilität bei Milchfetten trieb viele Hersteller dazu, hybride oder vollständig pflanzliche Ölalternativen zu prüfen. Der deutliche Rückgang der Zuckerpreise (-30,43 % in Europa) brachte den Backwarenherstellern jedoch wichtige Entlastung und kam besonders zuckerreichen Produkten wie Feingebäck, Keksen und süßen Broten zugute. Dieser Rückgang von den Rekordniveaus des Jahres 2023, getragen von starker europäischer Produktion und starken Exporten, half, steigende Kosten in anderen Bereichen teilweise auszugleichen.

Die Eiermärkte, für viele Backwarenanwendungen entscheidend, zeigten mehr Stabilität als in den vergangenen Jahren, besonders in Europa, wo sich die Preise nach der extremen Volatilität von 2023 beruhigten. Der laufende Übergang zu käfigfreien Haltungssystemen und mögliche Auswirkungen der Geflügelpest bleiben jedoch zentrale Überlegungen für die Beschaffungsstrategien der Hersteller.

Die Preise für Weizenmehl blieben im Jahresverlauf relativ stabil und gaben moderat nach (-4,13 %), was es den Herstellern erlaubte, konstante Basiskosten für ihre Hauptzutat zu halten. Die Kombination aus stabilen Mehlpreisen und sinkenden Zuckerkosten schuf einen gewissen Spielraum, um die Wirkung volatiler Milchpreise zu steuern.

2025 steht die Branche vor gemischten Signalen. Während die Butterpreise trotz einer gewissen saisonalen Entlastung während der Frühjahrsspitze voraussichtlich erhöht bleiben, könnten die Zuckermärkte Angebotsanpassungen sehen, da die derzeit niedrigen Preise die Anbauentscheidungen europäischer Rübenbauern beeinflussen. Die Eiermärkte stehen vor anhaltender Unsicherheit durch die Beschleunigung des Übergangs zu käfigfreier Haltung, besonders in Europa. Hersteller werden ihre Portfolios voraussichtlich weiter diversifizieren, hochwertige Angebote auf Butterbasis mit alternativen Rezepturen ausbalancieren und dabei ihr gesamtes Zutatenkostenspektrum genau beobachten, während sie sich an die sich wandelnden Marktbedingungen anpassen.

Was in diesem Report steht

Für einen tieferen Einblick in die Trends, die 2024 geprägt haben, und die Kräfte, die 2025 formen, bietet unser vollständiger Report detaillierte Erkenntnisse zu:

  • Wichtige Zutaten
    • Mehl und Weizen
    • Stärke
    • Eier
  • Milchprodukte
  • Öle und Fette
    • Palmöl
    • Olivenöl
    • Sojaöl
    • Rapsöl
    • Sonnenblumenöl
  • Süßungsmittel
  • Weitere Zutaten
    • Mandeln
    • Walnüsse
    • Kakao
    • Energie

Jeder Abschnitt bietet umfassende Daten und Analysen und hilft Ihnen, sich in den Komplexitäten des Backwarenmarktes zurechtzufinden und fundierte Entscheidungen für das kommende Jahr zu treffen.

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