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Fallstudie

3. Apr. 2023 · Pieter Detmers

Schneller entscheiden mit Vesper: die Sicht eines Händlers

Pieter Detmers handelt bei Hoogwegt mit Milchpulver und Butter. Mit Vesper bündelt er im Unternehmen verstreute Daten und spart täglich rund eine halbe Stunde.

„Vesper bringt mehr Effizienz in unsere Arbeitsweise“

Können Sie uns bitte einen kurzen Überblick über Hoogwegt und über Ihre Rolle als Senior Dairy Trader geben?

Hoogwegt wurde 1965 von Henk Hoogwegt gegründet, zunächst als reines Handelshaus. Das Unternehmen ist Jahr für Jahr gewachsen und zählt heute zu den führenden Adressen der Milchbranche, in Privatbesitz und weltweit im Handel tätig. Hoogwegt besteht aus 13 Gesellschaften, die weltweit in unterschiedlichen Produktkategorien tätig sind, und beschäftigt über 400 Mitarbeitende mit dem gemeinsamen Ziel, für Kunden und Lieferanten Weitblick und Mehrwert zu schaffen. Die Hoogwegt Group hat weltweit über 75 Händler, die jährlich mehr als 1 Million Tonnen handeln. Ich selbst bin vor allem mit Milchpulver und Butter befasst.

„Mit dem Tool schafft man zusätzlichen Mehrwert, den man an Lieferanten und Kunden weitergeben kann“

Wie oft schauen Sie als Senior Dairy Trader auf Daten, und wie stark beeinflussen diese Ihre Entscheidungen?

Daten sind sehr wichtig. Man sollte jede Minute des Tages mit Daten arbeiten, denn sie sind die gesamte Grundlage für die eigenen Entscheidungen, neben dem Gefühl, der Erfahrung, den eigenen Positionen und auch der Kommunikation mit den Kunden. Wir haben sehr viele Daten, aber sie sind über das Unternehmen und über die ganze Welt hinweg in verschiedenen Datenbanken verteilt. Genau deshalb ist Vesper so praktisch. Vesper liefert eine gute Übersicht, und mit dem Tool schafft man zusätzlichen Mehrwert, den man an Lieferanten und Kunden weitergeben kann.

Wie haben Sie vor Vesper Marktinformationen zusammengetragen, und was hat Sie daran am meisten gestört?

Die Informationen waren stark verstreut, überall im Internet. Früher haben wir in ausgedruckte Präsentationen geschaut, heute läuft das viel zentraler, vor allem über Vesper. Intern erhalten wir täglich sehr viele E-Mails aus verschiedenen Ländern, zu unterschiedlichen Produkten und unterschiedlichen Markteinschätzungen. Manchmal bekommt man die Information von einem Lieferanten oder einem Kunden, man braucht aber auch einen objektiven Blick. Das zu filtern, bleibt immer unsere Aufgabe, und es ist hilfreich, wenn die Daten in Vesper diese Einschätzungen stützen.

Wie viel Zeit sparen Sie durch Vesper?

Es wird immer mehr. Ich muss mich nicht mehr durch meine E-Mails scrollen, keine Kollegen anrufen und nicht nach Informationen oder aktuellen Notierungen und Kalkulationen fragen. Es ist schwer, das in Minuten zu fassen, es dürfte über eine halbe Stunde pro Tag sein. Ich glaube, es bringt mehr Effizienz in unsere Arbeitsweise, und vielleicht spart es sogar mehr Zeit, als uns bewusst ist. Wenn man mit ein oder zwei Kollegen spricht und es ihnen jeweils 15 Minuten spart, dann vervielfacht sich das. Mir spart es vielleicht über eine halbe Stunde pro Tag, anderen Kollegen könnte es Stunden sparen.

„Vesper verschafft einem eine Übersicht und eine breitere Perspektive“

Was gefällt Ihnen an Vesper am besten?

Grundsätzlich stammen Markttrends, Daten und Preisinformationen alle aus der Vergangenheit. Wer täglich im Markt unterwegs ist, ist oft sehr stark auf eine Sache fokussiert. Manchmal ist es gut, einen Schritt zurückzutreten und sich die Übersicht über mehr als ein Jahr anzusehen. Vesper verschafft einem eine Übersicht und eine breitere Perspektive, es gibt einen Hinweis darauf, was passieren kann, und das ist immer interessant zu sehen. Hilfreich ist Vesper auch für neue Kolleginnen und Kollegen, die erst ein bis zwei Jahre im Geschäft sind: Es beschleunigt ihre Lernkurve.

Hauptsitz von Hoogwegt – Arnheim, Niederlande

„Vesper wird die Entscheidungsfindung beschleunigen“

Wie wird Vesper aus Ihrer Sicht die Arbeitsweise in der Milchbranche verändern, und speziell bei Hoogwegt?

Vesper wird die Entscheidungsfindung ganz sicher beschleunigen. Wir haben zweimal pro Woche unsere Produktmeetings, und statt alle Informationen zu wiederholen, die wir ohnehin schon haben, sagt man den Kollegen einfach: Schaut euch vor dem Meeting die Informationen an, die wir in Vesper haben. Das macht die Meetings sehr viel effektiver. Ich nutze Vesper auch in Vieraugengesprächen mit Kollegen: Wir schauen beide auf den Bildschirm und sehen dieselben Zahlen, wir müssen keine Bildschirme teilen, nichts kopieren und einfügen und keine E-Mails schicken. Man muss in Vesper einfach dieselbe Seite offen haben. Wir hatten immer ein bisschen Angst vor der Arbeit im Homeoffice, und jetzt sehen wir, dass es tatsächlich gut funktionieren kann. Wenn man ein Tool wie Vesper hat, das dabei hilft, die richtigen Informationen zur richtigen Zeit zu bekommen, dann zahlt sich das aus.